BHSB. besser betreut.

Irrtum Nr. 5: Sobald die Betreuerin da ist, müssen die Angehörigen nichts mehr tun

Sicher? Sicher nicht. Eine Betreuerin aus der so genannten 24-Stunden-Betreuung arbeitet keinesfalls rund um die Uhr. Sie hat feste Arbeitszeiten, und wie jedem Berufstätigen stehen auch ihr geregelte Freizeiten zu – frei von jeder Betreuungsverantwortung. Durch das Leben und Arbeiten unter einem Dach bietet sie natürlich viel Präsenz und Sicherheit, aber sie ist kein „Mädchen für alles“. So gehören z.B. Behandlungspflege sowie Gartenarbeit und Wäschewaschen eindeutig nicht zu ihren Aufgaben.

Das gilt besonders in einer „schweren Betreuungssituation“, wenn also die zu betreuende Person rundum hilfebedürftig ist und kaum mehr etwas alleine tun kann. Dann wird die Betreuungskraft zentraler Teil eines bedarfsgerechten Netzwerkes, zu dem aber ebenso die Sachleistungen eines Pflegedienstes wie die familiäre Unterstützung gehören. Nur wenn die tägliche Zusammenarbeit auf gegenseitige Wertschätzung aufbaut und eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit ermöglicht, kann das Netzwerk dauerhaft glücken.

Noch Fragen? Dann senden Sie uns einfach eine Mail: info@bhsb.de

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

zurück zu News